02.02.2017

Open House am 01.04.2017

kein Aprilscherz ! The one and only Am 1. April feiern die Harley-Davidson Vertragshändler das traditionelle Open House

Open Ship, Tag des offenen Denkmals, Lange Nacht der Museen ... Die Liste der Open Houses ist wahrlich lang, aber für Fans und Fahrer einer gewissen Marke aus Milwaukee, USA, kann es nur einen wahren Tag der offenen Tür geben: den beim nächstgelegenen Harley-Davidson Vertragshändler.

Am 1. April 2017 ist es wieder so weit. Landauf, landab läuten die Dealer die Saison ein. Motorrad-Enthusiasten werden sich treffen, um bei heißem Kaffee und cooler Musik über Maschinen und Straßen zu philosophieren und Pläne für die nahe Saison zu schmieden. Alle, die noch einen Helm, eine Jacke, Handschuhe oder Stiefel suchen, stöbern im schier unerschöpflichen Angebot der Marke mit dem Bar & Shield Logo, das zudem Shirts, Caps und zahlreiche Accessoires enthält. Und jene, die noch Lenker, Sitz, Auspuff oder andere Parts an ihrem Bike austauschen wollen, nutzen die Gelegenheit zur Beratung oder vereinbaren gleich einen Termin in der Werkstatt. Sowohl in puncto Bekleidung als auch im Hinblick auf Zubehör hält Harley-Davidson für 2017 etliche Neuheiten bereit. Für Gesprächsstoff ist also gesorgt! Dafür bürgen natürlich in erster Linie die brandaktuellen Harley-Davidson Modelle. Wenn es das Wetter zulässt, dürfen sie nach Herzenslust Probe gefahren werden.

Alle Menschen mit Benzin im Blut sind herzlich willkommen und die Harley-Davidson Händler freuen sich schon jetzt auf jede Menge Gäste. 

11.10.2016

Interview: „Harley-Davidson wird breiter“

Geschäftsführer Christian Arnezeder im Interview27.09.16 | Autor / Redakteur: Peter Ilg / Judith Leiterer (Bild: Peter Ilg)

Jedes zweite Motorrad in den USA ist eine Harley-Davidson. In Deutschland ist es jedes Zehnte. Dass die Wachstumschancen hier größer sind als dort, ist damit klar. Das sieht auch Christian Arnezeder so. Er ist Geschäftsführer von Harley-Davidson Deutschland, Österreich und der Schweiz.

 Mit neuen Modellen und einem neuen Motor will Harley ab 2017 im Touring-Markt wachsen. Harley-Davidson wurde 1903 in Milwaukee, USA, gegründet. Aber erst 1981 ist eine Niederlassung in Deutschland eröffnet worden. Das war eine lange Geburt. Das kann man so sehen. Der Grund ist der: in den Jahren dazwischen war Harley-Davidson überwiegend mit sich und dem amerikanischen Markt beschäftigt.

Dort ist jedes zweite zugelassene Motorrad von uns, Exportmärkte spielten lange Zeit keine Rolle. Vor 35 Jahren haben wir die offizielle Niederlassung in Deutschland gegründet als ordentliche Vertriebs-organisation. Lange davor kamen aber auch Maschinen hier an auf Initiative von Motorradhändlern, die auf eigene Faust gehandelt haben. Später gab es einige Vertriebsniederlassungen, dann die offizielle Dependance Harley-Davidson Germany GmbH, mit Sitz heute in Neu-Isenburg. Der grundsätzliche Unterschied zu vorher bestand darin, dass ein Privatimporteur seine Erträge maximieren will. Bei einem Firmenimporteur geht es um langfristige Unternehmensziele.

Und die sicherzustellen ist Ihre Aufgabe?

Mein Job ist es, die Meinung der Company den Händlern nachhaltig klar zu machen, warum wir Entscheidungen so getroffen haben und nicht anders. Ich bin zuständig für 90 Händler in den drei Regionen.

Die Weltwirtschaftskrise setzte dem Unternehmen 2009 gewaltig zu. Das Unternehmen reagierte prompt und wechselte nach 40 Jahren den Chef aus. James Ziemer musste gehen, Keith Wandell kam. Was veränderte sich in der Company?

Keith hat genau das gemacht, was man von einem Sanierer verlangt: er das Unternehmen verschlankt. Und Keith hat eine Modellpolitik eingeleitet, die darauf abzielt, andere Zielgruppen zu erreichen. So hat sich das Durchschnittsalter unserer Kundschaft in den vergangenen Jahren reduziert. Inzwischen ist unser Kunde etwa 47 Jahre alt. Aber auch von dem können wir nicht ewig leben. Seit Keith bauen wir leichtere und sportliche Motorräder für jüngere Zielgruppen und Minderheiten wie Latinos und Afro-Amerikaner. Wir sind in Indien, China und Russland vertreten. Keith hat Harley-Davidson global aufgestellt.

Spürt man den Spirit der Gründer William Harley und Arthur Davidson noch und sind Nachfahren der beiden im Unternehmen tätig? Den Spirit erleben wir täglich in den unvergleichlichen Motorrädern.

Zwei Urenkel von Davidson, Bill und seine Schwester Karin, begleiten Direktorenposten, wie ich einen habe. Dass die beiden da sind, ist gut. Man trifft sie auf Events. Dass sie da sind, gibt ein Zusammengehörigkeits-gefühl.

Wem gehört Harley-Davidson heute? Wir sind ein börsennotiertes Unternehmen. Einige institutionelle Investoren halten um die zehn, 15 Prozent. Ansonsten sind die Aktien in Streubesitz von Klein- und Kleinstanlegern.

Amerika ist der mit Abstand wichtigste Markt für das Unternehmen. Von den jährlich 260.000 produzierten Maschinen bleiben rund 200.000 in den Staaten. Dabei hat Harley in den USA schon eine extrem hohe Marktdurchdringung. Wie will das Unternehmen weiter wachsen? Indem wir neue Zielgruppen fürs Motorradfahren erschließen. In Amerika kann man einen Führerschein fürs Motorrad beim Händler machen. Die meisten unserer Händler in Nordamerika bieten daher Führerscheinkurse an.

Wir wollen nämlich auch im Heimatland Wachstum herbeiführen. Zweistellige Werte schaffen wir dort kaum mehr. Das gelingt uns aber in internationalen Märkten. In Indien zum Beispiel wachsen wir sehr stark. In Australien und Japan sind wir Marktführer. Wie erklären Sie sich, dass die vier Japaner – Honda, Yamaha, Kawasaki und Suzuki - in den 1970er und 1980er Jahren den Markt in Deutschland beherrscht und dann gewaltige Marktanteile verloren haben? Mitte der 1960er Jahre hatte das Motorrad ausgedient als Transportmittel. In Japan fand ein Paradigmenwechsel statt: das japanische Quartett hat den Markt wach geküsst, sie haben das Freizeitgerät Motorrad erfunden. Erst Ende der 1970er Jahre haben wir und die europäischen Produzenten erkannt, dass Motorradfahren Emotionen bedient. S

So wurde der Markt ein zweites Mal belebt. Vor allem die drei Marken BMW, Ducati und Harley-Davidson setzen auf Emotionen. Deren Kunden kaufen sich zwar ein Motorrad, aber eigentlich kaufen sie sich emotional in die Welt des Herstellers ein. Bei BMW ist es die gefühlte Technologieführerschaft, bei Ducati italienisches Feeling und bei Harley erfahren sie Freiheit – ein echtes Lebensgefühl. Die Japaner bauten zwar weiterhin technisch perfekte, allerdings emotionslose Motorräder.

In Deutschland sind neue Modelle von Harley-Davidson meist schon im Frühjahr ausverkauft. Gibt es feste Kontingente um den Preis hoch zu halten? Das gab es mal. Heute bescheiden wir die Nachfrage in keiner Weise. Was wir aber auch nicht tun, ist Motorräder auf Lager legen. In Belgien betreiben wir ein Zentrallager für Europa. Dort stehen auch die Maschinen, die wir schon Ende Sommer für die nächste Saison ordern. Wenn ein Kunde nun ein neues Fahrzeug will, schaut der Händler im Computer nach, ob es in Belgien verfügbar ist. Wenn ja, hat er es innerhalb einer Woche. Wenn nicht, dann muss ich mich an der Nase nehmen und mir eingestehen: hättest du mal besser geplant.

In diesem Jahr hätten wir von den S-Modellen Low Rider, Softail Slim und Fat Boy die doppelte Menge verkaufen können. Die drei Modelle sind mit unserm bis dato stärksten und größten Motor ausgestattet, einem Twin Cam mit 1800 cm³ und bis zu 97 PS. Insgesamt betreiben wir unsere Einkaufspolitik aber offensichtlich ganz ordentlich: 2005 hatten wir in Deutschland einen Marktanteil von 3,5 Prozent, heute sind wir bei rund zehn Prozent. Wir verkaufen jährlich etwa 10.000 Motorräder in Deutschland, um die 181.000 Harleys rollen auf unseren Straßen.

Allerdings bewegt sich Harley in einem fest definierten Marktsegment: Chopper und Cruiser, die im Motorradmarkt einen Marktanteil von nur zwölf Prozent haben.

Im nächsten und in den folgenden Modelljahren ist jede Menge los bei Harley-Davidson. Mit den S-Modellen haben wir schon 2016 gezeigt, wo der Hammer hängt. Vor wenigen Tagen haben wir in Boston unsere Modelle für 2017 vorgestellt. Das Highlight war sicher die Touring-Baureihe. Alle neuen Tourer werden mit dem völlig neu entwickelten Milwaukee-Eight-Motor ausgestattet. Es ist der neunte Big Twin Motor in unserer Firmengeschichte, und die acht steht für die Anzahl der Ventile. Den Motor gibt es in zwei Hubraumkategorien: mit 1745 und mit 1868 cm³. Neu sind auch die einstellbaren Fahrwerkskomponenten an Front und Heck. Das erhöht den Komfort auf langen Fahrten. Mit diesen Touring-Fahrzeugen zielen wir nicht zuletzt auf Kunden ab, die bisher große Reisemaschinen anderer Hersteller fahren. Nun sind wir in diesem Segment besser denn je vertreten.

Im vergangenen Jahr hat Harley-Davidson die Motorradwelt mit dem Konzeptbike LiveWire überrascht. Wird die Elektro-Harley gebaut werden und ab wann kann man sie in Deutschland kaufen?

Unser Top-Management stellt das Jahr 2020 in den Raum.

 

Zur Person Christian Arnezeder, 53, ist in Salzburg aufgewachsen und hat in Wien technische Chemie studiert und in dieser Disziplin promoviert. Er wurde Dozent an der Universität Wien und studierte parallel Wirtschaftswissenschaften. Anschließend leitete er die Umweltabteilung der Eternit-Werke in Österreich. Als die wegen des Asbestanteils im Produkt in Schieflage gerieten, sollte ein externer Berater das Unternehmen wieder auf Kurs bringen. Das war Stefan Pierer, der Chef von KTM. Dorthin holte er Arnezeder. Er stieg auf bis zum Vertriebsleiter und als Harley-Davidson Ende der 1990er Jahre KTM kaufen wollte, lernte er maßgebliche Leute des amerikanischen Motorradbauers kennen. Die holten Arnezeder 1999 als Geschäftsführer für Deutschland ins Unternehmen. Später übernahm er zudem Österreich und die Schweiz. Arnezeder ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

04.08.2016

Heaven is a Place on Earth

Vom 6. bis zum 11. September steigt die European Bike Week • Die größte Motorradparty unseres Kontinents • Eine Woche lang Musik und Entertainment in Faak am See • Expo mit den 2017er Harley Modellen, Probefahrten und Custombike-Show

Muss man Motorradfahrern noch irgendetwas über die European Bike Week – kurz „Faak“ genannt – erzählen? Eigentlich nicht. Der kleine Kärntner Ort Faak unweit des Großglockners ist unter Bikern in aller Munde, denn schließlich bildet er seit 1998 die Kulisse für den größten Motorradevent unseres Kontinents. Dieses Jahr ist vom 6. bis zum 11. September Party in Faak angesagt. Wie gewohnt ist der Eintritt frei und wie gewohnt sind alle Menschen mit Benzin im Blut eingeladen, unabhängig davon, welches Markenemblem an ihrem Tank prangt.

So werden in der zweiten Septemberwoche wieder Tausende Maschinen in Faak einrollen. Ihre Fahrer und Fahrerinnen stammen aus allen Teilen der Welt. Sie kommen, um Motorrad zu fahren, Freunde zu treffen und in einer großen Gemeinschaft die pure Lust am Leben zu feiern.

Gefeiert wird rund um den See, doch das Herz des Events bildet einmal mehr die Zeltstadt Harley Village in Faak. Hier findet man schier unzählige Vertragshändler und Trader, die schlichtweg alles rund um das Thema Motorrad anbieten. Zahlreiche Caterer stillen Hunger und Durst der Besucher und starke Live-Bands sorgen auf der Open Air Bühne und in mehreren Festzelten für jede Menge gute Stimmung. Mitten im Village präsentieren zudem die besten Customizer aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika ihre Kreationen. Natürlich sind sie dabei, wenn die renommierte Custombike-Show ihre Pforten öffnet. Besondere Leckerbissen für alle Fans: Den auf das Wesentliche reduzierten Dark Custom Modellen ist ein eigenes Areal gewidmet und die Harley Modelle des Jahrgangs 2017 können nicht nur am großen Expostand bestaunt, sondern unweit des Village auch Probe gefahren werden. Man darf gespannt sein, denn Harley-Davidson hält einige Überraschungen für das neue Modelljahr bereit! Freunde des American Way of Drive werden sich außerdem über den Jeep Erlebnisparcours freuen, auf dem die US-Allradler eindrucksvoll zeigen, was sie drauf haben.

Zu den Event-Höhepunkten zählt natürlich die traditionelle Parade, während der die Teilnehmer rund 80 Kilometer durch die herrliche, von alpinen Gipfeln und stillen Seen geprägte Landschaft zurücklegen. Wer weitere Informationen sucht, ruft im World Wide Web die Homepage events.harley-davidson.com auf.

15.07.2016

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22.02.2016

German 500 Miles 15.-17. Juli 2016

Ring frei für Runde 2

Die ersten German 500 Miles sind Geschichte, nun geht es an die Planung der nächsten Runde!

Termin für 2016: 15.-17.Juli

22.02.2016

Das Welfen Chapter

freut sich auf die 23. Welfen Rallye vom 26. bis 28. August 2016

15.02.2016

HARLEY-DAVIDSON STARTET „DISCOVER MORE 2016“:

WER EIN HARLEY® REISEMOTORRAD PROBE FÄHRT, HAT DIE CHANCE, EINE INDIVIDUELLE MOTORRAD-TRAUMREISE ZU GEWINNEN

Die Fahrt auf einer Harley® ist das beste Mittel gegen den Winter-Blues

Einmal mehr sucht Harley-Davidson Frauen oder Männer, die bereit sind für den Trip ihres Lebens: zwei Wochen Motorradfahren irgendwo auf der Welt. Der Gewinner darf sich einen Reisepartner und das Land aussuchen, in dem das Abenteuer stattfinden soll. Die Motor Company stellt ihm dort zwei Reisemaschinen bereit und füllt zudem die Reisekasse mit 5.000 Euro.

Alles was man dafür unternehmen muss, ist eine Probefahrt im Rahmen der 2016er „Discover more“-Competition von Harley-Davidson. Unter www.h-d.com/discovermore meldet man sich bis spätestens 30. April 2016 zum Test Ride auf einem Reisemotorrad beim nächstgelegenen Harley-Davidson® Vertragshändler an. Zur Wahl stehen die Modelle SuperLow® 1200T, Heritage Softail® Classic, Road King® Classic, Street Glide® Special, Road Glide® Special und Ultra Limited. Schon kann’s losgehen, und mit ein wenig Glück startet man wenige Monate später zusammen mit dem Reisepartner seiner Wahl zu einer Traumreise durch Spanien, die USA, Argentinien oder durch irgendein beliebiges anderes Land.

Offenbar fällt der Startschuss zur 2016er Auflage der „Discover more“-Competition gerade zur passenden Zeit, unterstreichen doch aktuelle, auf die Kommunikationsplattform Twitter bezogene „Social Listening“-Analysen, dass die ersten Wochen eines neuen Jahres den meisten Menschen als wahrhaft traurig erscheinen. Insbesondere im Januar scheint der Montag Viele von Jahr zu Jahr in stark zunehmendem Maße zu deprimieren. Wer auf der Suche nach Heilung für den Winter-Blues ist, hat dem Vernehmen nach eine klare Alternative zum freundlichen Apotheker, denn bei einer Charakteranalyse der „@HarleyDavidson“-Twitter-Follower stellte sich unlängst heraus, dass diese im Vergleich zu Fans von Wettbewerbern besonders hohe Ausprägungen in den Faktoren „Extraversion“ und „Verträglichkeit“ zu verzeichnen haben. „Extraversion“ wiederum korreliert hoch mit Prosperität und Glück, und „Verträglichkeit“ erhöht massiv die Aussicht auf positive Erfahrungen. Für Harley-Davidson liegt also der Schluss nahe: Harley fahren eröffnet eine klare Chance zum Glücklichsein.

„Luis Castilla, der letztjährige Star unserer „Discover more“-Competition, hat so viele Fahrer inspiriert, Asphalt unter die Räder zu nehmen und dieses ganz spezielle Gefühl zu erleben, das eine Harley-Davidson vermittelt“, erläutert Mike Johnstone, Marketing Director Harley-Davidson Europe, Middle East and Africa. „2016 werden wir nicht nur einem, sondern gleich zwei Bikern ein solches Erlebnis schenken – auf zwei Reisemaschinen, irgendwo auf der Welt. Und wir sind schon gespannt, für welches Land sie sich entscheiden werden.“ Harley-Davidson Europe Ltd Oxford Business Park, 6000 Garsington Road, Oxford, OX4 2DQ United Kingdom NEWS Luis Castilla wurde 2015 aus mehr als 10.000 Bewerbern aus 27 Ländern ausgewählt. Zwei Monate lange durfte er während einer von Harley-Davidson finanzierten Reise auf einer Street Glide Special kreuz und quer durch Europa kurven, die schönsten Straßen entdecken und die unterschiedlichsten Menschen treffen.